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Trotz des schönen Wetters und des Kirschblütenfestes in der Bonner Altstadt fanden drei Kinder den Weg in meinen Workshop heute im Haus Müllestumpe. Die gebastelten Stimmungslampen waren gut zu bewältigen und kamen gut an.

Was aber vielleicht noch mehr Interesse erzeugt hat war der Lichtsequenzer, den ich zusammen mit meinem BlinkM-Nachbau auf meinem Mac vorgeführt hatte.  Als Projekt hatte ich mich für heute bewusst gegen ein BlinkM entschieden, weil diese nicht stand alone betreibbar sind und zur Programmierung erst noch einen Arduino benötigen.

Trotzdem. Das Selber-Programmieren von Lichtmustern ist schon sehr reizvoll. Einen Weg geht Nwanua Elumeze von Aniomagic mit ihrem Schemer und dem “Ambient Programming”, bei dem neue Programme über ein Blinkmuster am Bildschirm auf den Microcontroller übertragen werden.

Eine andere Option ist René  Bohnes Luminet. Diese kleinen Lichmodule können ein Programm durch ein Netzwerk solcher Knoten hindurchschicken und sich so umprogrammieren.

Die ideale Lösung wäre eine Smart-LED, die direkt an die USB-Schnittstelle anschliessbar und über diese programmierbar ist. Es gibt einige mögliche Ansätze für so etwas:

  • BlinkM mit CtrlM
  • Teensy USB Development board
  • PIC 12F683 mit GreatCowBasic-Programm auf einem PICAXE-Protoboard
  • i2c-tiny-usb Adapter mit selbstgebautem BlinkM – das sieht ganz interessant aus!

Hier noch ein paar Eindrücke von den Lampen aus dem heutigen Workshop: